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Linux-Lösung für maritime und abgelegene Mediennetzwerke

Infomir hat eine neue Linux-basierte Lösung für den Aufbau von IPTV- und Multimedia-Infrastrukturen auf Schiffen, Kreuzfahrtschiffen, Offshore-Anlagen und abgelegenen Industriestandorten vorgestellt. Sie ist für Umgebungen konzipiert, in denen die Internetverbindung eingeschränkt, teuer, instabil oder vollständig nicht verfügbar sein kann.
Die Lösung ermöglicht die Bereitstellung von Inhalten und die Verwaltung von Mediengeräten innerhalb der eigenen Infrastruktur, ohne zwingende Abhängigkeit von Google-Diensten, externen Cloud-Plattformen oder unkontrollierten OTA-Updates.
Autonomer Betrieb bei eingeschränkter Konnektivität
Linux-basierte Geräte von Infomir können vollständig innerhalb der Bordinfrastruktur oder des lokalen Netzwerks eines Standorts betrieben werden. Dadurch lassen sich IPTV und andere Mediendienste auch dort nutzen, wo keine permanente Internetverbindung verfügbar ist oder die Internetnutzung auf ein Minimum reduziert werden muss.
Die Architektur der Lösung trägt zudem dazu bei, unnötigen Datenaustausch mit externen Systemen zu reduzieren und den Verbrauch von Satellitenbandbreite zu senken. Für maritime und abgelegene Standorte, an denen die Kosten für die Datenübertragung deutlich höher sein können als in terrestrischen Netzwerken, ist dies ein wichtiger betrieblicher Vorteil.
Kontrollierte Updates und zentralisierte Verwaltung
Firmware und Software können ausschließlich über eine Infrastruktur bereitgestellt werden, die vom Kunden selbst kontrolliert wird. Das Unternehmen bestimmt eigenständig, wann Updates installiert werden, und kann deren Kompatibilität mit Bord- oder Industriesystemen vorab prüfen.
Die zentralisierte Verwaltung ermöglicht die Administration von Tausenden Geräten, die auf mehrere Schiffe oder abgelegene Standorte verteilt sind. Gleichzeitig bietet die offene Linux-Umgebung die Möglichkeit, Integrationen an die Besonderheiten maritimer und industrieller Arbeitsabläufe anzupassen.
Geringere Abhängigkeit von externer Infrastruktur
In verteilten maritimen Netzwerken können Hintergrunddatenverkehr und unerwartete Systemupdates zusätzliche Kosten und betriebliche Risiken verursachen. Externe Abhängigkeiten können die Funktion von Bordintegrationen und Mediensystemen beeinträchtigen, insbesondere bei instabiler oder isolierter Konnektivität.
Die Linux-Architektur von Infomir ist auf Szenarien ausgelegt, in denen ein vorhersehbares Geräteverhalten und die Möglichkeit erforderlich sind, unabhängig von der Verfügbarkeit externer Dienste weiterzuarbeiten.
Für Kreuzfahrtschiffe, Flotten und abgelegene Standorte
Auf Kreuzfahrtschiffen kann die Lösung als Grundlage für die bordeigene IPTV- und Entertainment-Infrastruktur für Passagiere dienen. Auf Handelsschiffen kann sie Mediendienste und Kommunikationssysteme für die Besatzung innerhalb eines isolierten Schiffsnetzwerks unterstützen. Für Offshore-Plattformen sind Szenarien für die Bereitstellung von Medieninhalten und Informationen vorgesehen, während abgelegene Industriestandorte von der zentralisierten Verwaltung von Inhalten und Betriebsdisplays profitieren können.
Die Lösung eignet sich außerdem für Yachten und private Schiffe, bei denen autonomer Betrieb, zentralisierte Inhaltsverwaltung und der Schutz der Privatsphäre innerhalb der Medienumgebung für Gäste und Besatzung gefragt sind.
Alternative zu Android-Geräten für Endverbraucher
Im Gegensatz zu Android-Geräten für Endverbraucher unterstützt die Infomir-Lösung den vollständigen Betrieb ohne Internetverbindung, isolierte Netzwerke, eine kundenseitige Kontrolle der Firmware und den Verzicht auf eine zwingende Abhängigkeit von Drittanbieter-Cloud-Diensten. Die offene Linux-Umgebung bietet zudem umfangreichere Möglichkeiten für unternehmensspezifische Anpassungen und ermöglicht einen besser planbaren langfristigen Betrieb der Infrastruktur.
| Die neue Lösung von Infomir richtet sich an maritime und abgelegene Projekte, bei denen die Zuverlässigkeit des Mediensystems unabhängig von der Qualität der externen Verbindung gewährleistet bleiben muss. Sie ermöglicht den Aufbau einer autonomen Infrastruktur mit effizienter Nutzung der verfügbaren Bandbreite und vollständiger Kontrolle über Geräte, Softwareumgebung und Inhaltsbereitstellung. |